Inkubator Stadtgeschichte: Thema Armut
Diese Veranstaltung ist nicht Teil des Programms zu 125 Jahre Eingemeindung Gaardens, aber da es thematisch und örtlich passt, haben wir es aufgenommen. Mehr zum Inkubator Stadtgeschichte
Stadtgründer Graf Adolf IV. wählte freiwillig ein Leben in Armut, als er 1239 dem Orden der Franziskaner beitrat. Doch in den meisten Fällen ist Armut unfreiwillig. Schon im Mittelalter war es eine Aufgabe der Stadt, Arme zu unterstützen. Nur selten erfährt man, wie die Betroffenen darüber dachten. Was ist wichtig, um ihre Geschichte zu erzählen?
Inkubator Stadtgeschichte: Thema Migration
Diese Veranstaltung ist nicht Teil des Programms zu 125 Jahre Eingemeindung Gaardens, aber da es thematisch und örtlich passt, haben wir es aufgenommen. Mehr zum Inkubator Stadtgeschichte
Die Stadt wäre nicht denkbar ohne Migration. Schon zur Zeit der Stadtgründung im 13. Jahrhundert kamen Menschen aus der Fremde, um in Kiel zu leben und zu arbeiten. Im 19. und 20. Jahrhundert waren es meist die Werften, die Arbeitskräfte anwarben. Andere trafen hier ein, weil sie aus ihren Heimatorten fliehen mussten. Was ist wichtig, um diese Geschichten zu erzählen?
Talk: 44 Jahre Ortsbeirat Gaarden
Foto: Bernd Löwner Die Datei ist lizensiert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0
Ein Gespräch mit dem (ehem. Vorsitzender) und Vorstand Ortsbeirat Gaarden Bruno Levtzow. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Ortsbeirats Gaarden über mehr als vier Jahrzehnte und damit zugleich ein Stück Stadtteilgeschichte. Bruno Levtzow kann aus seiner langjährigen persönlichen Erfahrung berichten: Er wurde 1982 in den neu geschaffenen Ortsbeirat gewählt und war von 1986 bis 2023 dessen Vorsitzender.
Talk: Medusa – von der Hinterhofschmiede zum Kulturort
Schmiede, Café, Treffpunkt, Kulturort – das Haus in der Medusastraße 16 hat im Laufe seiner Geschichte viele Gesichter gehabt. Viele Menschen haben hier gearbeitet, gefeiert, Kultur gemacht und ihre Spuren hinterlassen.
Als neue Mieter lädt der gemeinnützige Kulturverein Netzwerk für revolutionäre Ungeduld zu einem moderierten Gespräch über die Geschichte und Zukunft dieses besonderen Ortes ein. Gemeinsam mit Harald Mücke und Martha Deggen, den ehemaligen Betreiber*innen des MALIK-Cafés in den 1980er-Jahren, geht es zurück in vergangene Jahrzehnte: Was hat das Medusa geprägt? Wer war hier aktiv? Welche Geschichten sind noch lebendig – und welche vielleicht schon fast vergessen? Gesucht werden dabei nicht nur Antworten, sondern vor allem Erinnerungen: Denn die Geschichte eines Ortes entsteht aus vielen Perspektiven, Fotos, Anekdoten, Persönliches oder einfach ein Detail, an das sich jemand noch erinnert, können helfen, die Geschichte der Medusa Stück für Stück zu vervollständigen. Ein gemütlicher Austausch über einen besonderen Ort in Gaarden und darüber, was die Medusa war, heute ist und in Zukunft werden kann.