
Die Geschichts Werkstatt Gaarden (GWG) möchte Menschen, die Interesse an der Geschichte Gaardens haben zusammenzubringen. Die Kulturinitiative Gaarden hat sich dabei zur Aufgabe gemacht, das Ganze am Anfang anzuschieben.
- Erstes Treffen am 9. November 2026 15-18 Uhr im Medusa, Medusastraße 16 (Info via Wolfgang Schulz)
Kontakt über E-Mail geschichte [AT] gaardening.de. Es gibt auch bereits einen Newsletter (siehe Unten) und eine Signal-Messenger-Gruppe, in die wir euch einladen können. Angedacht sind auch Kooperationen mit Studierenden oder Schulen. Wenn ihr Ideen habt, meldet euch bei uns! Was ist eine Geschichtswerkstatt? (Wikipedia)
Geschichts Werkstatt Gaarden, erstes Teffen am 9.11.26
Das Jubiläum zu 125 Jahre Eingemeindung Gaardens in Kiel ist vorbei. Wir wollen nach der Gesprächsrunde zur Geschichtswerkstatt Gaarden nun die neue „Geschichts Werkstatt Gaarden“ einläuten. Dazu möchten wir euch herzlichst zum ersten Treffen einladen:
- Erstes Treffen am 9.11.26, 15-18 Uhr, Medusa (Medusastraße 16)
Wir haben bisher mehrere Themen/Interessen:
- Geschichte des Casablanca / Kleinkes Eck (Elisabethstraße 102/ Kirchenweg 16)
- Die Geschichte des Medusa Café (Medusastraße 16)
- Die Anfänge Gaardens
Bringt eure Themen und Fragen mit! Das Treffen findet in dem Medusa-Gebäude auf dem Hinterhof statt.
Der Name „Gaarden“
Der Name „Gaarden“ bürgerte sich im Laufe des 15. Jahrhunderts für beide Orte ein. Der Grund dafür war, dass in dieser Zeit große landwirtschaftliche Flächen als Nutzgärten (niederdeutsch: Goarn = Garten / eingehegtes Grundstück) an die Kieler Bürger verpachtet wurden. Zuvor hießen die beiden eigenständigen Dörfer Hemminghestorp (im Osten) und Wulvesbrok (im Süden). Die Bezeichnungen „Süd“ und „Ost“ gab es damals noch nicht. Stattdessen unterschied man die beiden Orte jahrhundertelang anhand ihrer Besitzer als Klösterlich Gaarden und Fürstlich Gaarden. Getrennt waren sie durch die Mühlenau. Die chronologische Entwicklung und Namensänderungen stellen sich für beide Gebiete wie folgt dar:
Archiv: Geschichtswerkstatt Gaarden (2003-2004)
Die Geschichtswerkstatt Gaarden existierte von April 2003 bis September 2004 in der Trägerschaft der Volkshochschule der Landeshauptstadt Kiel mit einem Büro in der Stadtteilbücherei Gaarden.
Drei Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Teilzeit hatten die Aufgabe, Zeitzeugen zu befragen und deren Erzählungen zusammen mit Fotos und anderen privaten Dokumenten zu archivieren, aufzuarbeiten und in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Zum Team gehörten:
- Antje Hubert, Filmemacherin, Jahrgang 1966
- Beatrice Pinck, Anthropologin, Jahrgang 1960
- Fredo Wulf, Filmemacher, Jahrgang 1954
Als Mitiinitiatorin und Beauftragte der Volkshochschule leitete Ingrid Schuran das Projekt. Das Interesse galt biografischen Erzählungen und sozial-historischen Hintergründen oder anders gesagt: der Frage, wie Menschen unter den Bedingungen ihrer Zeit gelebt und gehandelt haben.