Geschichts Werkstatt Gaarden (GWG)
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Der Name „Gaarden“
Der Name „Gaarden“ bürgerte sich im Laufe des 15. Jahrhunderts für beide Orte ein. Der Grund dafür war, dass in dieser Zeit große landwirtschaftliche Flächen als Nutzgärten (niederdeutsch: Goarn = Garten / eingehegtes Grundstück) an die Kieler Bürger verpachtet wurden. Zuvor hießen die beiden eigenständigen Dörfer Hemminghestorp (im Osten) und Wulvesbrok (im Süden). Die Bezeichnungen „Süd“ und „Ost“ gab es damals noch nicht. Stattdessen unterschied man die beiden Orte jahrhundertelang anhand ihrer Besitzer als Klösterlich Gaarden und Fürstlich Gaarden. Getrennt waren sie durch die Mühlenau. Die chronologische Entwicklung und Namensänderungen stellen sich für beide Gebiete wie folgt dar: