Ein Kulturzentrum für Gaarden

Seit 2023 arbeiten wir in Gaarden daran, ein offenes Kulturzentrum für Alle im Stadtteil zu schaffen.
Seit 2024 mit dem stehen wir mit dem Kulturbüro und dem Stadtplanungsamt in Kontakt, umi eine passenden Location für unsere Vision eines Kulturstadtteils Gaarden zu finden.
Aus unsere Sicht fehlt in Gaarden vor allem ein großes Gebäude mit flexiblen Räumen, insbesondere:
- Flexible Bühne für Auftritte (Tanz/Theatea)r mit professioneller Technik (Beleuchtung und Abdunkelung, Projektion) und Probebühne
- Stadtteilkino (vollkommen abdunkelbar, fest installierte Projektionstechnik) - ggf. kombinierbar mit der Bühne
- Lagerflächen für Gruppen in Bühnennähe
- Räume für den Kiel Gaming Port und seine Sparten.
- Workshop- und Begegnungsräume auch im Digitalen
Schon seit Jahrzehnten gibt es - von der Stadt wie aus der Zivilgesellschaft - immer wieder Ideen für ein institutionell gefördertes Kulturzentrum in Gaarden. Bisher fehlte jedoch die Umsetzung.
Es gibt in Gaarden einige kulturelle Einrichtungen und auch Räumlichkeiten, die für Veranstaltungen auch von Dritten temporär genutzt werden können. Allerdings immer mit Einschränkungen, weil sie primär der Nutzung von einem/einer Hauptnutzer:in unterliegen.
Auf dem Westufer gibt es bereits mehrere institutionell geförderte Kulturzentren, in denen Räume für vielfältige Kultur- und Veranstaltungsformen kostengünstig gemietet werden können. Gaarden hinkt hier hinterher.
Gemeinsam mit dem Stadtteil und der Stadt möchten wir ein interkulturelles Zentrum an zentraler Stelle in Gaarden entwickeln – mit ausreichend Platz für diverse Initiativen und Nutzungen."
Wir möchten mit dem Stadtteil und der Stadt gemeinsam ein interkulturelles Zentrum an einem zentralen Standort im Viertel entwickeln, das ausreichend Platz für diverse Initiativen und Nutzungen bietet. Dabei sollte es auch zukunftssicher sein und auch Kindern und Jugendlichen einen Anlaufpunkt bieten, verschiedene Darstellungs- und Ausdrucksformen kennenzulernen und sich (auch experimentell) auszuprobieren.
Das Zentrum soll mit anderen Akteur:innen in Kiel kooperieren und flexibel auf sich ändernde Bedürfnisse in Gaarden reagieren.
Gaarden verdient ein solches Zentrum - als Ort der Begegnung, der Kreativität und der Chancengleichheit.
Siehe auch Neue Suche nach Location 2026 (Stand Februar 2026)
Neue Suche nach Location 2026

Im Oktober 2025 hatten wir einen Workshop zu der Gründung eines Kulturzentrums veranstaltet. Leider war die Beteiligung nicht so wie erhofft. Allerdings konnten einige Grundsätze erarbeitet werden, die gelten sollen:
Leitsätze des Zentrums
- Offenheit und Inklusion: Das Zentrum ist ein offener Ort für alle Bewohner:innen, unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Bildung. Es schafft einen sicheren Raum (Safer Space), der Diskriminierung aktiv entgegenwirkt.
- Partizipation und Mitbestimmung: Die aktive Mitgestaltung des Programms und der Strukturen durch die Nachbarschaft ist ein Kernprinzip des Zentrums.
- Vernetzung und Kooperation: Das Zentrum versteht sich als Knotenpunkt, der bestehende Initiativen vernetzt und Synergien schafft, anstatt neue Parallelstrukturen aufzubauen.
- Nachhaltigkeit und Professionalität: Das Gelingen des Zentrums basiert auf einer verlässlichen öffentlichen Förderung und einer strategischen Mischung aus professioneller Leitung und ehrenamtlichem Engagement.
- Verortung im Stadtteil: Das Zentrum benötigt einen festen, physischen und gut erreichbaren Ort in Gaarden, um als zentraler Ankerpunkt für die Gemeinschaft wirken zu können.
Die Elemente
- Ein physischer, offener Ort für Alle - Das Zentrum soll allen Bewohner:innen Gaardens offenstehen, unabhängig von Herkunft, Einkommen, Alter oder Bildung. Es soll ein inklusiver Raum für den gesamten Stadtteil sein.
- Partizipation und Mitgestaltung Die Nachbarschaft und die Nutzer:innen sollen das Programm maßgeblich mitgestalten. Selbstverwaltung und Mitbestimmung durch Engagierte aus dem Stadtteil sind zentrale Prinzipien.
- Vernetzung bestehender Kräfte - Das Zentrum soll vorhandene Initiativen, Vereine und Communities im Stadtteil miteinander verbinden und als Plattform dienen, anstatt neue Parallelstrukturen aufzubauen.
- Ein Mix aus Ehrenamt und Professionalität - Um nachhaltig arbeiten zu können, soll eine Struktur geschaffen werden, die sowohl professionelle, bezahlte Arbeit als auch freiwilliges, ehrenamtliches Engagement ermöglicht und wertschätzt.
- Ressourcen und Ausstattung - Benötigt werden materielle Ressourcen wie Technik sowie immaterielle Ressourcen wie Zeit, Know-how und Motivation.
- Unabhängigkeit und Förderung sichern - Das Zentrum soll von einer unabhängigen Trägerstruktur (z. B. einem Verein) getragen werden. Gleichzeitig ist eine verlässliche öffentliche Förderung durch Stadt oder Land entscheidend für das Gelingen des Projekts.
Neue Suche für einen Ort
Diese stichwortartige Liste ist momentan noch in der Weiterentwicklung:
Workshop am 18.10.2025 Ein Kulturzentrum für Gaarden
Ein (Sozio)kulturzentrum für Gaarden
- Ort: ZEIK, Elisabethstraße 68, via Hinterhof/Klingel
- ab 11.30 Uhr, Zeitplan weiter unten
Warum dieser Workshop?
Seit Jahren fehlt es in Gaarden an bezahlbaren, zugänglichen Räumen für darstellende Kunst – ob Theater, Tanz, Film oder Medienkunst. Lagerflächen? Fehlanzeige. Die Folge: Kulturakteure ziehen weg, Ideen bleiben unrealisiert, und der Stadtteil verliert an Lebendigkeit.
Doch das wollen wir ändern! 2023 haben sich das Netzwerk für revolutionäre Ungeduld (NfRU), die Kulturinitiative Gaarden und Kulturakteure zusammengeschlossen, um ein Kulturzentrum für Gaarden zu entwickeln – einen Ort, der: